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Garden Scarf

Als ich vor einiger Zeit den Tipp mit dem Papier am Webrahmen gab, hatte ich als Anschauungsobjekt einen stash reduction Schal. Der ist nun fertig. Ich präsentiere also, den Garden Scarf

Länge mit Fransen, ca 2 m

Breite etwa 18 cm

Garn: stash reduction, was bedeutet, ich habe zwei Sockengarne, handgefärbt, aus meinem Vorrat genommen und verarbeitet. Ich weiß nicht einmal, welche Mischung die Garne haben.

Und als nächstes darf ich dann lernen, wie man ordentlich Bilder von Schals anfertigt ;o)

./

Fresh from the RH loom: the Garden Scarf.

Length with fringe ca 2m

Width about 18 cm

Yarn: stsh reduction, viz I just took two different hand dyed sock yarns from my stash, I don't even remember what contents they have. I suppose wool and linen or ramie

And next thing, I have to learn is, how to take proper pictures of my scarves ;O)

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garden_scarf_1.jpg

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garden_scarf_2.jpg

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garden_scarf_3.jpg

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garden_scarf_5.jpg

Handspindel 12.07.2010, 09.17 TB | PL | einsortiert in: Weben / Weaving

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Corinna

Mensch.... die sehen aber beide total genial aus. Echt spitze..

LG Corinna

vom 12.07.2010, 21.23
2. von Euredike

Jo, das sieht deutlich besser aus als das was ich produziert habe. Und deutlich dichter als meiner. Vieleicht sollte ich ihn doch härter anschlagen ? *Überleg*
Doch weist du was ? Ich hab vor kurzem gelesen das die Germanen und so am Anfang eine Borte gewebt haben, mit den Kettfäden des Webstückes. Also gleich mit rein. Hast du schon mal sowas probiert ? Ich mein, das wär doch absolut cool oder ???
Euredike

vom 12.07.2010, 16.10
Antwort von Handspindel:

also, das entscheidende ist nicht, dass du fester anschlägst. Wenn du fester anschlägst bekommst du einen Schussrips, sprich, du siehst die Kettfäden nicht mehr, sondern hast nur noch die Schussfäden. Ist auch ganz schön, aber nicht wirklich gut für einen Schal. Teppiche sind meistens im Kett- oder Schussrips gewebt.
Was du aufpassen musst, ist die Dichte der Kettfäden. Ich habe hier für die Sockenwolle einen 40/10 Gatterkamm benutzt. Ein 50/10 ging wohl auch noch, aber so passt es eigentlich mit der Ausgewogenheit. Das ist viel entscheidender als der Anschlag. Bei einem solchen Gewebe dient der Anschlag eigentlich nur dazu, die Fäden in Position zu bringen, ich schlag gar nicht fest an.

Und das andere mit der Borte: Im Frühmittelalter wurden brettchengewebte Bänder als Anfang für ein Gewebe auf einem Gewichtswebstuhl verwendet. Dazu hat man halt die Borte mit den Brettchen gewebt und als Schuss der Bort tatsächlich die Kettfäden benutzt. Das ist klasse für einen Gewichtswebstuhl und ganz doof für einen Webrahmen mit Gatterkamm. Zumindest wüsste ich spontan nicht, wie ich die Brettchenborte dann hinterher an den Gatterkamm anbringen kann, damit ihr nichts passiert und ich trotzdem noch die richtige Spannung draufkriege. Es ginge wohl auf einem richtigen Webstuhl. Damit meine ich aber einen Kontermarsch oder sowas, zumindest nicht den Kircher VT.
Wenn du ein Webstück mit 4 Kanten haben willst, kannst du es auch auf einem richtigen backstrap loom, sowas ähnlichem wie dem Diekmannteil, nur nicht mit einem Gatterkamm, sondern mit richtigen Fadenlitzen. Dann geht es auch, dass du 4 echte Kanten hast und nichts vernähen musst oder einen Troddelrand kriegst oder so.

1. von susu

cool der schal und wunderschöne farben. wie hast den den dreieckigen abschluss mit den mittelfransen hinbekommen? der gefällt mir besonders gut. lg susu

vom 12.07.2010, 11.16